Von Taufe bis Beerdigung - Kreuzkirche Lüneburg

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Von Taufe bis Beerdigung

Taufe
 
Wer und wann?
In der Kreuzkirche können Babies, Kinder, Jugendliche und Erwachsene getauft werden. Die Taufe findet entweder im Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr statt oder um 11:30 Uhr nach dem Hauptgottesdienst.
Damit die Tauffeier ihren privaten Charakter behält, werden nicht mehr als 4 Tauffamilien maximal an einem Termin feiern, wenn sie denselben Termin aus organisatorischen Gründen wünschen. Reale Praxis: Meistens wird ein Täufling pro Termin getauft.
An Samstagen ist in unserer Gemeinde leider keine Taufe möglich. Wir bitten dafür um Verständnis! Unsere Gemeinde umfasst nur eine 85%-Pfarrstelle und hat nicht das Personalangebot, um terminliche Variationen anzubieten außer den oben genannten.
 
Kosten?
Es werden keine Gebühren erhoben!
(Übrigens: Auch nicht bei Trauungen oder Trauerfeiern in der Kirche).
Eine Taufe muss auch nicht im Anschluss an den Gottesdienst verbunden werden mit einer (üppigen) Familienfeier, so dass Taufe dann insgesamt keine Kosten verursacht.
 
Warum?
Taufe ist die Entscheidung des Vaters/der Mutter, dass ein Kind hineinwachsen möge in das Vertrauen zu Gott und in die Nachfolge Christi, welche das Leben erfüllt. Taufe braucht dann im Alter von 12 und 13 Jahren den Konfirmandenunterricht, damit der/die Getaufte sich bewusst selbst zur Taufe bekennt.
 
Religionsmündige Jugendliche (ab 14 Jahren) oder Erwachsene fällen zum Zeitpunkt der Taufe ihre eigene Entscheidung (ohne Mutter/Vater) und drücken mit ihrer Taufe aus, dass sie Gott vertrauen und Christus nachfolgen wollen, um ihrem Leben Sinn zu verleihen und anderen mit ihren Gaben zu dienen.
 
Was tut Gott bei der Taufe?
Gott schenkt seinen guten, also heiligen und heilenden, Geist, der den Getauften inspiriert, seinen Weg zu gehen: achtsam gegenüber allem Lebendigen, geborgen in der Liebe Gottes. Diese Liebe Gottes ist stärker als der Tod.
 
Warum Taufe nicht verschieben auf „später“?
Sie werden sich vielleicht fragen, ob es denn angebracht sei, ein Kind zu taufen, das doch noch nicht selbst entscheidet, die Taufe zu wollen. Ein Vergleich könnte beim Nachdenken über diese Frage helfen: Als Mutter, als Vater entscheiden wir beispielsweise, dass unsere Kinder mit unserer Hilfe das Fahrradfahren lernen oder das Schwimmen. Wir sagen nicht: Mein Kind soll sich später mal selbst entscheiden, ob es Fahrradfahren oder Schwimmen lernen möchte, weil es wichtig ist, diese Fähigkeiten früh zu entwickeln. So verhält es sich auch mit der Taufe und der Einübung, Gott zu vertrauen und achtsam-liebevoll allem Lebendigen zu begegnen: Es ist eine entscheidende Lebenshilfe, früh mit dem Einüben zu beginnen. So jedenfalls könnte man sich als Eltern/Mutter/Vater positionieren, wenn man es möchte.

Ich bin Single oder ich bin nicht (mehr) verheiratet …
kann ich mein Kind taufen lassen?
JA
 
Wir, Mutter, Vater,  sind beide nicht getauft bzw. nicht mehr in der Kirche?
Können wir unser Kind taufen lassen?
Nein; besondere Umstände können mit dem Pastor besprochen werden. Kindertaufe setzt voraus, dass einem Kind der Glaube und die Nachfolge in der Gemeinschaft der Glaubenden vorgelebt wird.

Schützt die Taufe vor Unfällen?
Nein. Taufe entfaltet keinen magisch-märchenhaften Schutz.
 
Welche Unterlagen brauche ich?
Eine Bescheinigung für religiöse Zwecke, die Ihnen die Kommunalverwaltung anlässlich der Geburt ausgestellt hat, oder eine Kopie der Geburtsbescheinigung.
 
Pate(n)?
Pate kann werden, wer Mitglied der ev. Kirche ist (oder einer anderen christlichen Kirche). Wer nicht Mitglied ist, kann sog. Taufzeuge werden.
 
Spenden?
Wir freuen uns, wenn Sie anlässlich einer Taufe am Schluss des Gottesdienstes spenden und die Gemeindearbeit (s. Vision „summ“) unterstützen.
 

Hochzeit & Ehejubiläen
 
Warum in der Kreuzkirche?
 
In der Kreuzkirche lässt sich wunderbar eine kirchliche Trauung/ein Ehejubiläum feiern, weil der Klangraum eine exzellente Akustik bietet (Außenstehende sagen manchmal: die beste Akustik weit und breit) und weil man mit der Steinmann-Orgel sowie dem Steinway& Sons Konzertflügel (D-274) eine 'überirdische' musikalische Stimmung erzeugen kann, die sehr zu Herzen geht.
 
Die Beleuchtung ist individuell in allen Farben steuerbar (s. Bild). Wenn die Sonne scheint, wird ein bezauberndes natürliches Farbenspiel an der Altarwand sichtbar. (s. Bild)
 
Wer und wann?
Getraut werden kann, wer Mitglied in der Kreuzkirche ist (zumindest eine/r des Paares) und auf einem Standesamt zuvor die Ehe geschlossen hat …. oder wer getauft und konfirmiert wurde in der Kreuzkirche …. oder dessen Eltern Mitglied der Kreuzkirche sind.
Trauungen können an jedem Tag der Woche stattfinden (außer montags // sonntags nur nach dem Gottesdienst um 11:30 Uhr).
 
Kosten?
Es werden keine Gebühren erhoben!
(Übrigens: Auch nicht bei Taufen oder Trauerfeiern in der Kirche).
Eine kirchliche Hochzeit muss auch nicht im Anschluss an den Traugottesdienst verbunden werden mit einer (üppigen) Familienfeier, so dass die kirchliche Hochzeit, die nur auf eine bewegende Trauung und auf den Segen Gottes konzentriert wird, insgesamt keine Kosten verursacht.
 
Kann man den wunderschönen Kirchenraum 'mieten'?
 
Wenn Sie nicht Mitglied der Kreuzkirche sind, können Sie den Kirchenraum für eine Trauung reservieren lassen, bringen Ihre Pastorin/ihren Pastor mit und überlassen der Gemeinde ein Nutzungentgelt für Betriebs- und Reinigungskosten von ca. 300 €.
 
Wir sind beide nicht getauft bzw. nicht mehr in der Kirche?
Können wir uns trauen lassen?
Nein; sehr besondere Umstände können mit dem Pastor besprochen werden. 

Welche Unterlagen brauche ich?
Eine Bescheinigung für religiöse Zwecke, die Ihnen die Kommunalverwaltung anlässlich der standesamtlichen Eheschließung ausgestellt hat, oder eine Kopie der Eheurkunde.
 
Trauzeuge(n)?
Sind nicht Bedingung, können aber im Gottesdienst gern mitwirken.
 
Blumen streuen?
Wegen der Teppiche können nur unechte Blütenblätter gestreut werden. Echte Blüten bitte nur auf dem Vorplatz bis zur Straße.
 
Spenden?
Wir freuen uns, wenn Sie anlässlich einer Hochzeit/eines Ehejubiläums am Ausgang spenden und die Gemeindearbeit (s. Vision „summ“) unterstützen.
 
Fotografieren und Filmen?
 
Sie können gern den Hochzeitsgottesdienst „live“ mit einer Camera auf Videoeinstellung filmen und später daraus Live-Bilder freisetzen fürs Hochzeitsalbum oder Fotosammlung auf einer Festplatte. Das Filmen stört nicht das innige Erleben der Hochzeit, wenn jemand still dasteht oder eine Camera auf ein Stativ montiert. Wir nehmen dies für zwanzig Sekunden wahr und haben es dann wieder vergessen; sind somit sehr schnell wieder im Moment gegenwärtig.
 
Ein Wort zum Fotografieren (für Profis) anlässlich der Trauung: Wir bieten für Profi- (u. Hobby-)Fotografen einen Moment nach dem Segen für alle (= noch im Gottesdienst !) an, wenn das erste (kurze) Orgelnachspiel verklungen ist. Das Brautpaar und alle Gäste bleiben in der Kirche. Dann kommt der/die Fotograf(en) nach vorne und machen Aufnahmen nach persönlichen Wünschen. Es folgt das festliche Nachspiel zum gemeinsamen Auszug.
 
Liebes Brautpaar, Profifotografen haben gern "Live"-Fotos (dahinter steht die Ansicht, man könne ein Ereignis und seine besondere Erlebnisqualität "einfangen"/auf Papier bannen/digital verewigen). Aber das aktive Fotografieren ist dem Gefühl und Erleben im Gottesdienst abträglich: Oft soll der Ringwechsel oder der Segen fotografiert werden. Aber weil gerade die eigentliche Trauzeremonie mit Eheversprechen und Segen ein ganz inniger, herzlicher Moment ist, aus dem man mit der eigenen Zugewandtheit nicht heraustreten sollte, indem man gleichzeitig daran denkt, wie man durch den Fotografen gut ins Bild gesetzt wird, ist das Fotografieren vom Erleben der Trauzeremonie her kontraproduktiv  und eine Auflösung des gegenwärtigen Momentes.
 
Ich vergleiche die Innigkeit in der Trauzeremonie mit dem ersten Kuss, den ein Paar sich gab. Ein Paar käme nie auf die Idee, einen Fotografen dazu zu holen. Dieser Moment ist nicht im Bild einfangbar. Sie haben kein Foto, aber das lebendige Erleben in sich.
 
Ich verstehe aber sehr gut, dass Sie schöne Bilder von der Trauung als Erinnerung haben möchten wie z.B. vom Ringwechsel, Trausegen, von einigen Gästen mit Ihnen etc.. Diese Situationen können Sie entweder aus dem Video kopieren oder wir arrangieren es nachträglich. Um dies zu verwirklichen, ist die o.g. Möglichkeit (vor dem zweiten Orgel- bzw. Flügel-Nachspiel) eine sehr gute und passende Gelegenheit. Mit herzlichen Grüßen! Bernd Skowron
 

Trauerfeier mit/ohne Beisetzung
 
Warum in der Kreuzkirche?
Bevor es Kapellen auf Friedhöfen gab, wurde jede Trauerfeier in der Kirche gehalten. Und so könnte es heute auch sein, wenn man den Kirchenraum schätzt und das ganze Leben darin spirituell begleitet sehen will … nicht nur zu fröhlichen Anlässen (Taufe, Konfirmation, Trauung + Ehejubiläum), sondern auch zum traurigen Anlass des Abschiednehmens. Die Heimorgeln auf den Friedhöfen sind klanglich sehr begrenzt. Hingegen bietet der Klangraum der Kreuzkirche eine exzellente Akustik und die Steinmann-Orgel sowie der Steinway& Sons Konzertflügel (D-274) eröffnen wunderbare Möglichkeiten, Musiken zu spielen und Lieder zu begleiten.
 
Wer und wann?
Trauerfeiern können gehalten werden für gestorbene Gemeindemitglieder der Kreuzkirche an jedem Arbeitstag der Woche (außer samstags und sonntags).
 
Kosten?
Es werden keine Gebühren erhoben!
(Übrigens: Auch nicht bei Taufen oder Trauungen in der Kirche).

Wann erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof?
Wenn die Beisetzung nicht später geplant ist (Urnenbeisetzung), fahren alle Trauergäste nach der Trauerfeier zum Friedhof (Friedwald). Man sammelt sich in der Regel vor der Kapelle. Bestatter und Pastorwarten, bis alle Trauergäste eingetroffen sind. Dann geht man im Trauerzug zum Grab.
 
Was muss ich im Trauerfall tun?
Sprechen Sie einen Bestatter an. Er kontaktiert die Kreuzkirche, um zu erfahren, ob die Kirche verfügbar ist zum Wunschtermin der Trauerfeier (mit bzw. ohne sofort anschließende Beisetzung).

Spenden?
Wir freuen uns, wenn Trauergäste am Kirchenausgang spenden, damit ein Teil der Betriebskosten (inkl. Reinigung des Kirchenraums und der Toiletten) getragen werden.
Denkbar ist ebenfalls eine Trauerfeier am Sarg.
alle Fotos: Skowron, Stych oder privat
 
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